Abriebfestigkeit

Die ausgezeichnete Abriebfestigkeit der HOBAS Rohre ergibt sich durch eine besonders elastische und sehr glatte Inlinerschicht, die auf die Schleudertechnologie zurückzuführen ist.

Das Institut für Hydraulik und Hydrologie Darmstadt hat eine Prüfmethode für Abriebfestigkeit entwickelt. Diese sogenannte Darmstädter Methode, die in verschiedenen Normen festgelegt wurde, besteht darin, dass ein halber Rohrabschnitt mit einem definierten Sand-Wasser-Gemisch auf einer Wippe schwingt, um so das praktische Fließverhalten zu simulieren. Verschiedene Rohrwerkstoffe wurden am James Hardie Research and Engineering Laboratory in Australien getestet. Der Verschleiß wurde in regelmäßigen Abständen auf dem 470 mm langen Mittelstück der Prüfstrecke gemessen. Die Werte wurden in Abhängigkeit von der Anzahl der Schwingungen der Prüfkörper dargestellt.

Der Abrieb betrug bei diesem Versuch im Mittel 0,2 mm nach 100.000 Lastspielen. Eine beim Materialprüfamt durchgeführte Versuchsreihe bestätigte diese Werte. Die Norm fordert, dass nach 100.000 Lastspielen an keiner Stelle die Sperrschicht freiliegen darf. Folglich wird eine 5fache Sicherheit bei einer 1 mm starken Inlinerschicht, wie sie bei Schleuderrohren gewährleistet wird, erreicht.