Economic Microtunneling with HOBAS Jacking Pipes in Krakow

Projekt ID: [000083]
Land: Polen
Stadt: Krakow
Jahr: 2008 - 2009
Anwendung:
Abwasser
Schacht / Schachtsanierung
Installation: Offener Graben | Vortrieb
Gesamtlänge [m]: 6500
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 500 | 1100 | 1200
Aussendurchmesser De [mm] 501/530 | 1099 | 1229
Druckklasse PN [bar]: 1 | 6
Steifigkeit SN [N/m²]: 2500 | 20000
Key Words: Druckrohr | Abwasserleitung

The Krakow DTW is built to last

The installation of the first part of the Vistula Lower Route collector in Krakow was initiated in March 2008, the line going into service within the next months. This part of the project is realized by a consortium consisting of Hydrobudowa 9 & PRG Metro. Microtunneling was chosen for mainly economic reasons. Since the planned pipeline route runs in 6 m depth nearby the Vistula River where water collects in layers of sand and gravel, the costs for dewatering and excavation works would have been considerably higher than for tunneling. The DTW consists of a 6.5 km pipeline of which 6 are installed by microtunneling. Once completed, it will connect two sewage systems, one of them being overloaded and one having reserves. Its function is to even out the flow to the treatment plants Kujawy and Płaszów during heavy rainfall ensuring their optimal operation. In addition to this, areas which currently use septic tanks will be connected to the new collector, preventing the soil from further contamination and improving the groundwater quality. Construction works for the collector are conducted in three stages and in two parts regarding contractors.


HOBAS modernisiert Krakau

Der Bau des ersten Abschnitts begann im März 2008 und wurde von der ARGE Hydrobudowa 9 und PRG Metro durchgeführt. Durch Vortrieb konnten die Kosten für den Aushub und die Entwässerung des Erdreichs beträchtlich gemindert werden. Auch die herausfordernden Bedingungen des Rohrverlaufs nahe des Flusses Weichsel in einer Tiefe von rund 6 m und wasserführende Schichten aus Sand und Kies stellten kein Problem für die HOBAS Vortriebsrohre DE 1099 und 1229 dar. Die Wirkung des Schmiermittels auf Bentonitbasis im Zusammenspiel mit der glatten, nichtabsorbierenden Oberfläche der HOBAS Rohre ermöglichte Vortriebsdistanzen von 200 m ohne die Verwendung einer Zwischenpressstation. Diese Stationen wären nur zum Einsatz gekommen, wenn die Presskräfte größer als geplant gewesen wären; so aber konnten die Verlegearbeiten doppelt so schnell fortschreiten als geplant. Pro Tag wurden dank der Erfahrung der Baufirmen, den Rohren aus GF-UP und der ausgeklügelten Technologie bis zu 25 Meter verlegt. Die Press- und Zielgrube wurden mittels Stahlpfeilern errichtet; eine in Polen bewährte Bauweise. Dadurch kann die Größe der Grube optimal an die jeweilige Rohrlänge (in diesem Fall 3 m) angepasst werden. Die Gruben können in allen Formen gemäß den lokalen Gegebenheiten gebaut und die Stahlpfeiler nach ihrer Verwendung wieder genutzt werden.