HOBAS GRP Jacking Pipes Under Railway Track in Třinec, CZ

Projekt ID: [014384]
Land: Tschechische Republik
Stadt: Třinec
Jahr: 2010 - 2011
Anwendung:
Abwasser
Installation: Vortrieb
Gesamtlänge [m]: 330
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 400
Aussendurchmesser De [mm] 401/427
Druckklasse PN [bar]: 1
Steifigkeit SN [N/m²]: 100000
Key Words: Abwasserleitung | Eisenbahn

HOBAS GRP Jacking Pipes Under Railway Track in Třinec, CZ

Pipelines crossing traffic routes, streams or buildings pose a big challenge to contractors. Detours and the therefore required pipeline extension would in many cases increase costs considerably so that they could sometimes not be implemented. A common solution for this problem is therefore trenchless installation with HOBAS Pipes – such as was the case in Třinec, Czech Republic, where HOBAS Pipes were jacked beneath a railway track.

The construction of the 330 m long sewer line started in November 2010, when winter set in with heavy snow falls and freezing cold temperatures. These unfriendly conditions represented, however, no obstacle for HOBAS Pipes which can be installed regardless of cold or hot temperatures. Jacking was conducted without difficulties in frost-free depth.

Several tracks intersect at the rail junction in Třinec. The soil is very stony in this area. In order to protect the GRP pipes from being damaged by the hard soil conditions, the contractor opted for a three-step jacking process: After the pilot drill, protective steel casings were pushed through the soil before the GRP pipes were installed. Since it was assumed the steel would gradually corrode due to stray currents from the railway tracks, the HOBAS Pipes DN 400 were designed to provide full, autonomous structural stability. GRP Pipes, on the contrary, are non-conductive and therefore insensitive to magnetic fields. In the end, the remaining annulus was filled with a cement/fly-ash mixture.


HOBAS Vortriebsrohre unter einer Eisenbahntrasse in Třinec, CZ

Wenn Rohrleitungen unter Verkehrswegen, Wasserläufen oder Gebäuden verlaufen, werden Bauherren vor eine große Herausforderung gestellt. Entsprechende Umleitungen des Rohrverlaufs sind kostspielig und sprengen oftmals den budgetären Rahmen des Projekts. Gerade deshalb wird bei solchen Projekten gerne auf die grabenlose Verlegung von Rohren durch Vortrieb zurückgegriffen. Das war auch in Třinec, Tschechien, der Fall, wo HOBAS Rohre unter einer Eisenbahntrasse verpresst wurden.

Die Arbeiten an der 330 m langen Abwasserleitung begannen im November 2010, als zeitgleich der Winter mit heftigen Schneefällen und Minusgraden Einzug hielt. Die unwirtlichen Bedingungen waren jedoch kein Problem für die HOBAS Rohre, die ungeachtet von extremen Außentemperaturen verlegt werden können. Die Vortriebsarbeiten konnten in frostfreier Tiefe problemlos durchgeführt werden.

Beim Eisenbahn-Verkehrsknotenpunkt Třinec treffen mehrere Gleise aufeinander und das Erdreich unter diesem Abschnitt ist sehr steinig. Um die GFK-Rohre vor der harten Bodenbeschaffenheit zu schützen, beschloss der Bauherr, den Vortrieb für diesen Teil der Rohrleitung mit einem dreistufigen Vortriebsverfahren durchzuführen. Dabei werden nach der Pilotbohrung Stahlschutzrohre in den Boden gepresst und in einem weiteren Schritt GFK-Rohre nachgezogen. Die Stahlrohre bildeten lediglich den Mantel für die statisch voll tragfähigen HOBAS Rohre DN 400, da man davon ausging, dass die Stahlrohre aufgrund der elektromagnetischen Felder unter der Eisenbahntrasse mit der Zeit korro-dieren würden. GFK-Rohre sind nichtleitend und somit unempfindlich gegen Magnetfelder bzw. der daraus resultierenden Korrosion. Der Ringraum zwischen den Stahlrohren und den HOBAS Rohren wurde in einem abschließenden Schritt mit einem Zement-Flugasche-Gemisch verfüllt.