HOBAS Penstock in Chile

Projekt ID: [015069]
Land: Chile
Stadt: Alto Bio Bio
Jahr: 2012 - 2013
Anwendung:
Wasserkraft
Installation: Offener Graben
Gesamtlänge [m]: 1414
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 600 | 700 | 800
Aussendurchmesser De [mm] 616 | 718 | 820
Druckklasse PN [bar]: 6 | 10 | 16 | 20
Steifigkeit SN [N/m²]: 5000 | 10000
Key Words: Druckleitung für Wasserkraftanlage

How History Repeats Itself

The first HOBAS Pipeline was installed over 50 years ago in Switzerland. It was a penstock realized in inconveniently steep and hardly accessible terrain which is today still in excellent condition and service. Now, half a century later, HOBAS, hydro and Switzerland meet again at pretty much the other end of the world: In southern Chile, close to the Argentinian border, a local Swiss client chose HOBAS Pipes for his hydropower project. Following numerous successful hydropower projects all around the globe, this is the first HOBAS Hydro Pipeline installed in Latin America.

 

The hydro power plant San Miguel is located in the region Alto Bio Bio southeast of Concepción in the Andes. There are already quite a few storage and run-of-river power plants in this area abundant with water.

 

The client’s reasons for choosing HOBAS reminded of those 50 years ago: Since the terrain was steep and difficult to access, the pipes had to be light and easy to install. Thanks to the HOBAS Couplings which accommodate angular deflections there was also no need for fittings. With short section pipes the client saved on 16 bends and the time-consuming as well as costly construction of thrust blocks. Long drawn curves enabled an optimal adaptation of the pipeline to the territory without sharp changes in direction which would have affected the hydraulics. HOBAS offered support already during the planning stage to optimize the routing and transportation. In the first two weeks a HOBAS Installation Expert accompanied the construction works on site.

 

This way, around 1.4 km HOBAS Pipes DN 600, 700 and 800 in the pressure classes PN 6-20 and lengths of one, two and 5.8 m were easily and successfully installed. The supplied product range also included reducers, masonry couplings and a T-piece. The client and contractor imported the first walking excavator to Chile in order to master the steepest sections of the route. Since the light-weight HOBAS Pipes did not require any further heavy equipment the construction area could be reduced considerably and the impact on nature was kept to a minimum.

 

The Swiss contractors were enthused about the pipes’ easy installation and their light weight as well as the possibility to safely establish curves via angular deflection in the couplings: “Many thanks to the entire HOBAS Team for their professional support, especially during the planning stage and installation. We can warmly recommend HOBAS to every power plant constructor.”


HOBAS Wasserkraftwerksleitungen in Chile: Wie sich die Geschichte wiederholt

Vor etwas mehr als 50 Jahren wurde in der Schweiz die erste HOBAS Rohrleitung verlegt: Eine Wasserkraftleitung, die in ungünstig steilem und schwer zugänglichem Terrain verläuft und heute nach wie vor reibungslos in Betrieb und in ausgezeichnetem Zustand ist. Ein halbes Jahrhundert später, am anderen Ende der Welt, hat wiederum ein Schweizer Auftraggeber HOBAS Rohre für sein Wasserkraftprojekt eingesetzt: In Südchile, nahe der argentinischen Grenze, wurde so nach zahlreichen erfolgreichen Wasserkraftprojekten rund um den Globus die erste HOBAS Kraftwerksleitung in Lateinamerika verlegt.

 

Das Wasserkraftwerk San Miguel befindet sich in der Region Alto Bio Bio südöstlich von Concepción in den Anden. In diesem wasserreichen Gebiet gibt es bereits einige Lauf- und Speicherkraftwerke.

 

Die Gründe, warum die Wahl des Kunden auf HOBAS Produkte fiel, gleichen jenen von vor 50 Jahren: Aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Terrains mussten die Rohre leicht und einfach zu verlegen sein. Durch die Möglichkeit von Abwinkelungen in den HOBAS Kupplungen sowie mit Hilfe kurzer Rohrabschnitte konnten 16 Formteile und damit kosten- und arbeitsintensive Betonwiderlager eingespart werden. Mit den so entstehenden langgezogenen Bögen konnte die Rohrleitung optimal an das Gelände angepasst und scharfe Richtungsänderungen, die die Hydraulik beeinträchtigt hätten, vermieden werden. HOBAS unterstützte bereits die Planungsphase tatkräftig, um die Streckenführung und den Rohrtransport zu optimieren. In den ersten beiden Wochen begleitete ein HOBAS Experte vor Ort die Verlegearbeiten.

 

So wurden 1,4 km HOBAS Rohre DN 600, 700 und 800 in den Druckklassen PN 6 bis PN 20 und Längen von einem, zwei und 5,8 m erfolgreich verlegt. Das Lieferprogramm umfasste außerdem Reduktionen, eine Mauerwerkskupplung und ein T-Stück. Der Kunde und Auftraggeber importierte erstmals einen Schreitbagger nach Chile, um auch die steilsten Streckenabschnitte optimal bewältigen zu können. Da für die leichten HOBAS Rohre kein schweres Gerät notwendig ist, konnte der Baustellenbereich, und damit die Auswirkungen auf die Natur, auf ein Minimum reduziert werden. 

 

Die Schweizer Auftraggeber waren begeistert von der einfachen Verlegung der Rohre und ihrem geringen Gewicht sowie der Möglichkeit, Kurven durch Abwinkelungen in den Kupplungen zu realisieren: „Vielen Dank an das gesamte HOBAS Team für die professionelle Unterstützung, vor allem während der Planungsphase und der Verlegung. Wir können HOBAS jedem Kraftwerksbauer nur wärmstens empfehlen.“