Microtunneling HOBAS GRP Culverts under the E65 Railway Line in Poland

Projekt ID: [018198]
Land: Polen
Stadt: Ciechanów
Jahr: 2010 - 2011
Anwendung:
Andere Rohrleitungen
Amphibientunnel
Installation: Vortrieb
Gesamtlänge [m]: 94
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 1700 | 2000
Aussendurchmesser De [mm] | 2047
Druckklasse PN [bar]: 1
Steifigkeit SN [N/m²]: 64000 | 100000
Key Words: Eisenbahn | Schleuderrohr

Polish Railway Project on the Fast Track with HOBAS

The construction of HOBAS Culverts beneath the railway line in the area of Ciechanów was carried out as part of the nationwide project “Modernization of E65 Warsaw – Gdynia Railway Line”. The main aims of this extensive project were to improve travel comfort, increase safety and shorten the journey by 27 minutes on this 103-km-long section.

 

An initial idea was to construct the culverts under the railway line near Ciechanów in open trench. In order to save time and respect the given time schedule, the method was, however, abandoned in favor of microtunneling, a trenchless method. HOBAS Pipes were microtunneled to establish three culverts 16, 24 and 32 meters in length, 1720 mm in external diameter and a nominal stiffness of 100000 kN/m², and one 22-meter-long section was implemented with HOBAS De 2047 pipes, SN 64000.

 

The client, the Polish State Railways (PKP Polskie Linie Kolejowe S.A.), was already familiar with HOBAS Products, which are technically approved by the Road and Bridge Research Institute (IBDiM) and the Polish Railway Institute (IK). The first HOBAS GRP Railway Culvert, a DN 1300 section, had been installed under the E20 railway at Mienia in 2003. One year later, the second followed at Ostrów Wielkopolski using a pipe with an external diameter of 2047 mm. 2005, a line De 1229 to 1434 in diameter had been installed under the railway between Mińsk Mazowiecki and Terespol. Numerous further projects followed.

 

The engineering team from HOBAS worked closely with the design office in order to determine adequate stiffnesses of the pipes, and the load capacity was calculated on the basis of the finite element method (FEM). Highly experienced in directional drilling and similar jobs, Polish contractor Przedsiębiorstwo Przewiertowe MOTYL made sure that microtunneling ran smoothly and was completed successfully. In order to streamline the installation process and save on time, the company ordered angular cut pipes and equipped these with precast headwalls from HOBAS Poland. The works were this way completed in a couple of days only.

 

Constantly scrutinizing and double checking the performance of pipes to provide clients with optimal solutions, HOBAS decided to monitor the performance of the employed De 2047 pipes. To this end, external experts in strength analysis were assigned to measure the pipes before and after they were installed. After two years of operation they will be measured once again for final results.


Vortrieb von HOBAS GFK-Durchlässen unter der Bahnlinie E65 in Polen

Im Rahmen des landesweiten Projekts „Modernisierung der Eisenbahnlinie E65 Warschau – Gdingen“ wurden unter der Bahntrasse Durchlässe aus HOBAS Rohren verlegt. Mit dem Projekt sollten Reisekomfort und -sicherheit erhöht sowie die Fahrtzeit auf der 103 Kilometer langen Strecke um 27 Minuten verkürzt werden. 

 

Ursprünglich war es geplant, die Durchlässe unter der Bahntrasse nahe Ciechanów im offenen Graben zu verlegen. Um Zeit zu sparen und den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten, griffen die Projektverantwortlichen jedoch auf eine grabenlose Verlegung zurück: Durch Vortrieb mit HOBAS Rohren entstanden drei Durchlässe mit 16, 24 und 32 m Länge, einem äußeren Durchmesser von 1720 mm und einer Steifigkeit von 100000 kN/m². Ein weiterer, 22 m langer Durchlass wurde mit Rohren De 2047, SN 64000 umgesetzt.

 

Die HOBAS Produkte sind vom polnischen Forschungsinstitut für Straßen und Brücken IBDiM und dem polnischen Eisenbahninstitut (IK) zugelassen. Auch der Kunde, die Polnische Staatsbahnen AG (PKP Polskie Linie Kolejowe S.A.), ist bereits bestens mit HOBAS Rohren vertraut. Der erste GFK-Durchlass wurde 2003 mit Rohren DN 1300 unter der Bahnstrecke E20 in Mienia verlegt. Ein Jahr später folgte in Ostrowo der nächste Kanal, diesmal mit einem Außendurchmesser von 2047 mm. Im Jahr 2005 wurde eine Rohrleitung De 1229 bis 1434 mm unter der Eisenbahntrasse zwischen Mińsk Mazowiecki und Terespol verlegt. Zahlreiche weitere Projekte folgten.

 

HOBAS Techniker arbeiteten eng mit dem Planungsbüro zusammen, um die geeignete Steifigkeit der Rohre zu bestimmen sowie die nötige Tragfähigkeit auf Basis der Finite-Elemente-Methode (FEM) zu berechnen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung stellte die polnische Baufirma Przedsiębiorstwo Przewiertowe MOTYL sicher, dass der Vortrieb problemlos und erfolgreich durchgeführt wurde. Um den Verlege-prozess zu optimieren und Zeit zu sparen, bestellte die Firma Rohre mit Schrägschnitten von HOBAS Polen und ergänzte diese mit vorgefertigten Stirnwänden. Auf diesem Weg konnten die Arbeiten innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden.

 

HOBAS ist es sehr wichtig, die Performance der Produkte zu kontrollieren und den Kunden die beste Lösung zu bieten. Auch in diesem Projekt wurden die eingesetzten Rohre De 2047 streng überwacht. Dazu wurden externe Experten damit beauftragt, die Rohre vor und nach ihrer Verlegung zu überprüfen. Nach zwei Jahren im Betrieb wird eine abschließende Messung vorgenommen werden.