Open Trench Projects on the Rails with HOBAS GRP Pipes

Projekt ID: [014381]
Land: Ungarn
Stadt: Karcag
Jahr: 2012
Anwendung:
Andere Rohrleitungen
Installation: Offener Graben
Gesamtlänge [m]: 120
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 150 | 300
Aussendurchmesser De [mm] 168 | 324
Druckklasse PN [bar]: 1
Steifigkeit SN [N/m²]: 10000
Key Words: Schutzrohr | Eisenbahn

Open Trench Projects on the Rails with HOBAS GRP Pipes

For safety reasons, the Hungarian public railway company MÁV has special requirements for structures to be installed beneath railways. The only traditional pipe solution and material used to be double steel pipes with grouted annular space.

In 2002, HOBAS obtained the individual permit from MÁV for a jacking project in Aszófő with 18 meters De 820 (SN 32000, PN 1 pipes). HOBAS Pipes convinced the railway company in terms of the material’s structural properties, its resistance to stray current corrosion, long lifetime and easy installation. As a result of this successful first project and after thorough tests and calculations MÁV granted HOBAS a general permit for railyway projects in 2010. Numerous projects have been successfully implemented ever since.

One recent project has been realized in 2012 at the railway station in Karcag – a small town in the middle of the Hungarian Plain and along the railway line between Budapest and Debrecen. The renovation of the line is under way and involves the replacement of both the tracks and the pipelines running beneath them. Once the works are completed trains will be able to travel up to 160 km per hour. In Hungary, the use of protective pipes is obligatory under railways and traditional solutions with double steel pipes have increasingly been abandoned over the years. HOBAS provided an excellent alternative solution for the renovation of the pipelines in the area of the railway station in Karcag. 120 m protective pipes for sewer and potable water pipelines were successfully installed in open trench.

 

 


Verlegung von HOBAS Schutzrohren im offenen Graben

Die ungarische Staatsbahn (MÁV) hat besondere Anforderungen an Materialien, die unter Eisenbahntrassen verlegt werden dürfen. Die traditionelle und über lange Zeit unangefochtene Lösung waren Doppelrohre aus Stahl mit verfülltem Ringraum.

Im Jahr 2002 erhielt HOBAS von MÁV eine Einzelbewilligung für ein Vortriebsprojekt in Aszófő mit 18 m Rohren De 820 (SN 32000, PN 1). Die Produkte von HOBAS überzeugten die Eisenbahngesellschaft durch ihre statischen Eigenschaften, die Korrosionsbeständigkeit (vor allem im Hinblick auf Kriechstrom), die lange Lebensdauer und die einfache Verlegung. Im Anschluss an dieses erfolgreiche Erstprojekt leitete MÁV ein allgemeines, mit strengen Regelungen verbundenes Genehmigungsverfahren für HOBAS Produkte ein. Nach eingehenden Prüfungen und Berechnungen erhielt HOBAS 2010 die entsprechende Berechtigung. Seitdem wurden viele Projekte erfolgreich umgesetzt.

Eines der jüngsten Projekte wurde 2012 in Karcag fertiggestellt, einer kleinen Stadt inmitten der Ungarischen Tiefebene, wo sich einer der Hauptbahnhöfe auf der Eisenbahnstrecke zwischen Budapest und Debrecen befindet. Derzeit wird die Bahnlinie generalsaniert und dabei werden sowohl die alten Trassen als auch die darunter verlaufenden Rohrleitungen durch neue ersetzt. Dadurch können Züge die Strecke künftig mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h befahren. Unter Eisenbahntrassen ist die Verwendung von Schutzrohren vorgeschrieben, wobei die traditionellen Doppelrohre aus Stahl in den letzten Jahren immer seltener zum Einsatz kamen. HOBAS überzeugte für den Bereich des Bahnhofs in Karcag mit einer Alternativlösung: Eine 120 m lange Schutzrohrleitung für innenliegende Trink- und Abwasserrohre wurde im offenen Graben verlegt.

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