Renovation of a Combined Sewer With Special HOBAS GRP Profiles 930/1510 and 800/1330 mm

Projekt ID: [018218]
Land: Deutschland
Stadt: Cottbus
Jahr: 2013
Anwendung:
Abwasser
Installation: Relining / Sliplining
Gesamtlänge [m]: 800
Nominaler Durchmesser DN [mm]: NC Line
Aussendurchmesser De [mm] -
Druckklasse PN [bar]: 1
Key Words: Freispiegelleitung | Wickelrohr

HOBAS NC Line Pipes Prove Their Worth in Cottbus, Germany

In the city of Cottbus in the German state of Brandenburg, the company Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG (LWG) makes sure the sewage of roughly 130,000 inhabitants is safely discharged. The sewer network comprises about 900 km of pipes which transport the sewage to eight wastewater treatment plants. One of LWG’s most important tasks is the maintenance of this network. In 2013, a concrete combined sewer from the 19th century needed to be rehabilitated due to severe structural damage and corrosion. It is the main sewer for the southern part of Cottbus and leads through a densely populated area. Because of the channel’s poor structural condition, a rehabilitation with concrete was ruled out. Instead, the investors opted for HOBAS GRP Pipes, which have been repeatedly and successfully installed in Cottbus already since the 1990s.

The longevity of GRP and above all the material’s corrosion resistance was particularly important for LWG. The excellent hydraulic properties also played a major role in the decision process, as well as the low maintenance and resulting cost savings. A rehabilitation of the old concrete channel was not considered, since it would have been very complex, costly, and involved major traffic disruptions. Therefore, it was decided to use customized egg-shaped profiles and insert them into the existing old sewer by means of relining.

The sewers location alongside a narrow and busy road made the construction works quite difficult. Despite the confined space, only one side of the road had to be blocked for the works. In an open trench installation, it would have been necessary to block the entire road. The limited storage space on site made well-coordinated just-in-time pipe deliveries by HOBAS all the more important.

After the calibration of the channel, pipe installation plans with a detailed installation order of the GRP profiles were designed which considerably facilitated the works on site. In order for the profiles to be inserted into the sewer first from one and then from the other side, two relatively small excavation pits measuring 2 x 3.50 m each were built. They were used to lower the new profiles and insert them into the old channel by means of a carriage. Thanks to the relatively low weight of HOBAS GRP Products, the installation went quick and easily. All in all, 140 m of the old concrete sewer were rehabilitated with GRP profiles 930/150 mm and 660 m with 800/1330 mm.

The harsh winter’s unfavorable conditions did not represent a major issue for the rehabilitation works. HOBAS GRP Profiles can be installed without problems even at low temperatures. All necessary lamination works as well as the final grouting of the annular space also went smoothly. The construction works involved the relining of new GRP structures into eight old shafts while conserving the latter. Thanks to the adaptability of HOBAS Products and the construction company’s long experience in the implementation of such projects, all necessary adjustments could be realized quickly and professionally on site.

After completion of the rehabilitation works, the static load is now solely carried by the newly built GRP structures. At the end of the street, the wastewater flows from the freshly rehabilitated pipeline into another sewer that has been renovated with HOBAS GRP Pipes already in 2008. Thanks to the close cooperation of all parties involved, the construction works could be successfully completed on schedule within just a few months.


Sanierung eines Mischwassersammlers mit HOBAS GFK-Sonderprofilen

Im brandenburgischen Cottbus in Deutschland sorgt die Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG (LWG) für die sichere Entsorgung des Abwassers von rund 130.000 Einwohnern. Das Kanalnetz umfasst ca. 900 km Leitungen, die das Abwasser zu acht Kläranlagen transportieren. Eine der wichtigsten Aufgaben der LWG ist die Instandhaltung dieses Netzwerkes. Im Jahr 2013 musste aufgrund von erheblichen bautechnischen Schäden durch Risse und Korrosion ein Beton-Mischwasserkanal aus dem 19. Jahrhundert saniert werden. Dieser dient als Hauptentwässerungskanal für den südlichen Teil von Cottbus und führt durch ein dicht besiedeltes Gebiet. Nachdem die Sanierung mit Beton wegen der schlechten Substanz des Altkanals verworfen wurde, fiel die Wahl auf HOBAS GFK-Rohre, die man in Cottbus bereits seit den 1990er Jahren mit sehr guten Erfolgen einsetzt.

Die LWG legte bei der Entscheidung speziellen Wert auf die Langlebigkeit und insbesondere die Korrosionsbeständigkeit von GFK. Auch die guten hydraulischen Eigenschaften von GFK spielten bei der Auswahl eine große Rolle, wie auch der geringe Wartungsaufwand und die damit verbundene Kostenersparnis. Eine Renovierung des alten Kanals wäre wegen der aufwendigen und mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen verbundenen Umsetzung sowie den daraus resultierenden höheren Kosten nicht infrage gekommen. Daher entschied man sich für passgenaue Eiprofile, die mittels Relining in den bestehenden Altkanal eingeschoben wurden.

Die Baubedingungen vor Ort gestalteten sich schwierig, da der Kanal entlang einer schmalen, viel befahrenen Straße verläuft. Trotz beengter Verhältnisse musste die Straße während der gesamten Arbeiten nur einseitig gesperrt werden. Bei einer Neuverlegung im offenen Graben wäre eine Vollsperrung notwendig gewesen. Durch die eingeschränkten Lagermöglichkeiten vor Ort war man auf die gut koordinierte Just-in-Time-Anlieferung durch HOBAS angewiesen. Nach der Kalibrierung des Kanals wurden Rohrverlegepläne mit der genauen Reihenfolge der Installation der GFK-Profile erstellt. Diese unterstützten die Arbeiten vor Ort maßgeblich. Damit die neuen Profile im alten Kanal zunächst aus der einen und dann aus der anderen Richtung eingezogen werden konnten, wurden zwei verhältnismäßig kleine Baugruben mit einer Größe von je 2 x 3,50 m errichtet. Diese nutzte man als Zugang, um die neuen Profile herabzulassen und mit Hilfe eines Fahrwagens in den Kanal einzuschieben. Das relativ geringe Gewicht der HOBAS GFK-Produkte erlaubte eine schnelle und leichte Verlegung. Insgesamt wurden 140 m des Altkanals mit GFK-Profilen 930/1510 mm und 660 m mit 800/1330 mm saniert.

Trotz des strengen Winters stellten die ungünstigen Witterungsbedingungen keine große Hürde für die Sanierung dar. HOBAS GFK-Profile können auch bei niedrigen Temperaturen problemlos verlegt werden. Anfallende Laminierarbeiten und die abschließende Ringraumverfüllung verliefen ebenfalls optimal. Im Zuge der Arbeiten wurden zudem in acht Schächten neue GFK-Bauwerke eingepasst, ohne dabei die alten Schächte entfernen zu müssen. Aufgrund der leichten Bearbeitbarkeit der HOBAS Produkte und durch die langjährige Erfahrung der Baufirma Aarsleff bei der Realisierung solcher Projekte konnten notwendige Anpassungsmaßnahmen vor Ort schnell und professionell durchgeführt werden.

Nach der Sanierung wird die statische Belastung des Altkanals nun komplett von den neu eingebauten GFK-Bauteilen übernommen. Am Ende der Straße fließen die Abwässer von der neu sanierten Leitung in einen bereits 2008 mit HOBAS GFK-Rohren sanierten Kanal weiter. Durch die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Bauarbeiten erfolgreich und termingerecht innerhalb weniger Monate abgeschlossen werden.