Renovation of an Old Sewer in the Coastal City of Guayaquil

Projekt ID: [018217]
Land: Ecuador
Stadt: Guayaquil
Jahr: 2014
Anwendung:
Abwasser
Installation: Relining / Sliplining
Gesamtlänge [m]: 84
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 1400
Aussendurchmesser De [mm] 1434
Druckklasse PN [bar]: 1
Steifigkeit SN [N/m²]: 10000
Key Words: Freispiegelleitung | Abwasserleitung | Schleuderrohr

Premiere with HOBAS Relining Pipes in Ecuador

In late 2014, the very first relining project with HOBAS Pipes in Ecuador has been realized. The new pipeline replaces an old concrete sewer.

Guayaquil is located at the mouth of the river Guayas and is the biggest Ecuadorian city as well as the industrial and economic center of the country. More than three million people live in its metropolitan area. The influence of the tides and the ground water’s high salt content pose challenges to the pipeline network. For several years now, the expansion and renovation of the water supply and sewage disposal system has been receiving a lot of attention. An examination of the sewer system, which was carried out in this context, showed that the old concrete main sewer “Parson” (DN 1500) needed to be urgently renovated – it was already broken at one point, some other parts were about to collapse, and groundwater leakage could be observed.

The poor condition of the old sewer, its insufficient static load capacity as well as the permanent water ingress from the outside (the high water table is consistently rising with the sea water level due to the tides) ruled out a rehabilitation by hose relining. Under the given conditions, relining with HOBAS Pipes proved to be the ideal solution. One of the main reasons for the choice of material was the safe and easily jointed push-to-fit flush coupling system by HOBAS which ensured a smooth installation. Since the pipeline could not be entirely emptied and was subject to further damages, the load capacity needed to be ensured already while the pipes were being inserted in the old sewer. HOBAS GRP Pipes are also corrosion resistant (against both sewage and saline groundwater), stabilize the interceptor sewer during construction activities, and have a service life of more than 50 years.

The old concrete line was still in operation at the time of the rehabilitation. It was therefore walled up and cleaned by a diving team, and the sewage discharged via a bypass line. Intersections with another sewer and an electricity line in the installation pit represented further challenges. Before starting the actual installation process, sand deposits of up to 1 m in height had to be filled into bags and removed with the excavator. With best-practice support by a HOBAS Expert, the old sewer was then rehabilitated by the company SADE within merely 2.5 days, utilizing 84 m HOBAS Pipes DN 1400, PN 1, SN 10000 with a wall thickness of only 32 mm. The annular space was grouted with acid-resistant concrete. The thin walls and excellent hydraulic properties of HOBAS Pipes resulted in absolutely no reduction in the flow rate despite the smaller diameter compared to the old concrete line.

HOBAS Experts offered practical support during the planning stage and the whole installation process to the satisfaction of the client. “We are very happy with the prompt deliveries, the outstanding quality of HOBAS Products and the on-site support”, says Frederic Sega of the construction company SADE.


Sanierung eines Altkanals in der Küstenstadt Guayaquil

Ende 2014 wurde in Ecuador das erste HOBAS Reliningprojekt realisiert. Die neue HOBAS Leitung DN 1400 ersetzt den alten Abwasserkanal aus Beton.

Guayaquil liegt an der Mündung des Flusses Guayas und ist die größte Stadt Ecuadors sowie industrielles und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Im Einzugsbereich leben mehr als drei Millionen Menschen. Die geografische Lage im Einflussbereich der Gezeiten sowie der Salzgehalt im Grundwasser stellen Herausforderungen an das Leitungsnetz dar. Seit einigen Jahren wird nun verstärkt Augenmerk auf den Ausbau und die Sanierung der Wasserver- und Abwasserentsorgung gelegt. Eine Prüfung des Kanalsystems ergab dabei, dass die Hauptabwasserleitung „Parson“ aus Beton (DN 1500) dringend saniert werden musste – sie war an einer Stelle bereits eingebrochen, an einigen Stellen bestand Einsturzgefahr und es gab Grundwassereintritt von außen.

Der schlechte Zustand des Altkanals, eine damit verbundene mangelnde statische Tragfähigkeit sowie der ständige Wassereintritt von außen (hohes Grundwasser, das mit dem Meeresspiegel und den Gezeiten immer wieder ansteigt) waren Argumente gegen eine Sanierung mit Schlauchlining. Relining mit HOBAS GFK-Rohren erwies sich unter diesen Rahmenbedingungen als die ideale Lösung. Einer der wichtigsten Gründe für die Materialwahl war das sichere, einfach zu verbindende und außenbündige Steckmuffensystem der HOBAS Kupplungen, das für eine reibungslose Verlegung sorgte. Da die Leitung nicht zur Gänze entleert werden konnte und von weiteren Einstürzen bedroht war, musste die statische Tragfähigkeit bereits während des Einschiebens der Rohre in den Altkanal gewährleistet werden. HOBAS GFK-Rohre sind zudem äußerst korrosionsbeständig (sowohl gegen Abwasser als auch gegen das salzhaltige Grundwasser) und haben eine Lebensdauer von mehr als 50 Jahren.

Da der Altkanal zum Zeitpunkt der Sanierung noch in Betrieb war, wurde er zugemauert und von einem Taucherteam gereinigt. Das Abwasser wurde in einer Bypassleitung abgeführt. Eine weitere Abwasser- sowie eine Stromleitung kreuzten den Hauptkanal und stellten für die Baufirma eine zusätzliche Herausforderung dar. Vor der eigentlichen Verlegung mussten zudem Sandablagerungen von bis zu 1 m Höhe in Säcke gefüllt und mit dem Bagger abtransportiert werden. Mit bewährter Unterstützung durch einen HOBAS Experten wurden anschließend 82 m HOBAS Rohre DN 1400, PN 1, SN 10000 von der Firma SADE innerhalb von nur 2,5 Tagen in die alten Betonrohre eingebracht. Der Ringraum wurde mit säurebeständigem Beton ausgefüllt. Bei einem Durchmesser von 1400 mm haben HOBAS GFK-Rohre eine Wandstärke von lediglich 32 mm. Durch diese dünne Wand in Kombination mit der extrem glatten Innenfläche entsteht keinerlei Kapazitätsverlust gegenüber der größeren alten Betonleitung.

Bereits bei der Planung aber auch während der gesamten Verlegearbeiten stand der Baufirma ein Team von HOBAS Experten zur Seite und unterstützte mit Rat und Tat. „Wir sind begeistert von der schnellen Lieferung, der Qualität der HOBAS Produkte sowie der Unterstützung vor Ort”, lobte Frederic Sega von der Baufirma SADE.