Stormwater Discharge Pipeline for Europe’s Longest Tunnel

Projekt ID: [000136]
Land: Tschechische Republik
Stadt: Prague
Jahr: 2009
Anwendung:
Abwasser | Entwässerung
Installation: Überirdisch | Relining / Sliplining
Gesamtlänge [m]: 181
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 1600
Aussendurchmesser De [mm] 1638
Druckklasse PN [bar]: 6
Steifigkeit SN [N/m²]: 10000
Key Words: Druckrohr

Safe Stormwater Discharge with h Pipes in Prague

Due to the project’s spread over a large area, lots of old pipelines had to be redirected and new lines installed; one of which conveys stormwater to the Vltava River. Since the new underground road was built in the vicinity of the old concrete line DN 2000, a temporary 30 m stormwater discharge was set up and fixed on supports on a make-shift bridge before construction works commenced. 5.85 m long HOBAS CC-GRP Pipes were used for this purpose. Rubber strips inserted between the steel supports and the couplings as well as rubber lined steel belts restraining the pipes were utilized to protect the pipeline material. Since low temperatures are expected for the winter months, the line was equipped with heating wire and thoroughly insulated. The remaining pipe section between the bridge and the old sewer was laid in a trench. After completion of the tunnel’s top, the HOBAS Pipes DN 1600 were installed on the former route of the stormwater line. The pipes were encased in concrete on a surface of 180 degrees for there was no possibility to backfill the pipe zone and trench.


HOBAS Teil des längsten Stadttunnels Europas

Aufgrund dieses Großprojektes mussten alte Rohrleitungen umgeleitet und neue verlegt werden; eine davon transportiert Regenwasser zur Moldau. Da der neue Autotunnel im Bereich der alten Betonleitung DN 2000 verläuft, wurde vor Baubeginn zunächst eine provisorische Regenwasserleitung eingerichtet. Diese war 30 m lang und verlief auf einer ebenfalls provisorischen Stahlbrücke. Hier wurden 5,85 m lange HOBAS Rohre verwendet, die bei den Kupplungen auf Stützen befestigt waren. Da Stahlauflager genutzt wurden, wurden Gummistreifen zum Schutz der Rohre und Kupplungen eingesetzt und auch die Stahlgürtel, die die Rohre fixierten, hatten eine Gummischicht. Aufgrund der möglichen tiefen Temperaturen wurde die Rohrleitung längs mit Heizdrähten ausgestattet und anschließend sorgfältig isoliert. Der restliche Teil der Leitung zwischen der Brücke und dem alten Kanal wurde erdverlegt. Nachdem die Decke des Tunnels fertiggestellt worden war, wurden HOBAS Rohre DN 1600 im ursprünglichen Verlauf der Regenwasserleitung verlegt. Eine Betonverschalung umgibt die Rohre dabei in der unteren Rohrhälfte auf 180 Grad, da keine Möglichkeit bestand, die Rohre zu betten bzw. Erdreich aufzuschütten.