Vortrieb von HOBAS Schutzrohren unter U-Bahn Gleis in Hong Kong

Projekt ID: [017263]
Land: China
Stadt: Hong Kong
Jahr: 2013
Anwendung:
Andere Rohrleitungen
Installation: Vortrieb
Nominaler Durchmesser DN [mm]: 1000
Aussendurchmesser De [mm] 1026
Druckklasse PN [bar]: 1
Steifigkeit SN [N/m²]: 320000
Key Words: Schutzrohr | Eisenbahn

HOBAS Jacking Pipes Premiere in Hong Kong

In December 2013, HOBAS Pipes De 1026 SN 320000 were jacked in the Chinese metropolis Hong Kong underneath a railway track as protection for power lines. 

 

Hong Kong’s Mass Transit Railway (MTR) includes more than 200 km of rail. With an average of 2.45 million passengers per day, it is one of the world’s most profitable rapid transit railway systems. Its operating company, the MTR Corporation, is currently extending the network in the vicinity of Hung Hom railway station in the urban area of Kowloon. Since the space around the existing rail track was very limited, the construction company had to remove parts of the adjacent slope over a length of 400 m and relocate the existing power transmission lines. With the new planned route crossing beneath the double-track, the project managers sought for the least invasive and most sustainable solution. They found what they were looking for in HOBAS Pipe Systems: HOBAS CC-GRP Pipes with an outer diameter of De 1026 mm and a stiffness class of SN 320000 were jacked over a length of 12 meters in 2.3 m depth beneath the double-track as protection pipes for the power lines. Thanks to the non-conductive material and high load capacity, HOBAS Pipes are ideally suited for the given conditions.

 

The installation was challenging in several respects. Due to the limited working space on the track’s ballast bed, the starting pit had to be kept quite narrow (4 x 4.5 m) and the pipes could not be stored on site but had to be rolled to the jacking pit one after the other on temporary tracks over 50 m distance. As the railway track is in operation 19 hours a day from 5:30 to 00:30 a.m., the client allowed the jacking works to be conducted at nighttime between 1:30 and 4:00 a.m. only. The contractor had to work very efficiently to achieve each night’s installation goal within these 2.5 hours. With their smooth outer surface and quick and easy coupling system, HOBAS Pipes increased the installation efficiency significantly.

 

Due to the restricted space on the other side of the tracks, it was not possible to build a receiving pit. Instead, the boring head was partly dismantled inside the pipe after the installation and withdrawn through the starting pit. After 6 nights and a jacking time of 15 hours, the installation was successfully completed.


Vortrieb von HOBAS Schutzrohren für Starkstromkabel unter U-Bahn-Gleis in Hongkong

Im Dezember 2013 wurden HOBAS GFK-Rohre De 1026, SN 320000 in der Metropole Hongkong unter einer U-Bahn-Trasse vorgetrieben. Sie dienen als Schutzrohre für Starkstromleitungen.

 

Hongkongs U-Bahn-System Mass Transit Railway (MTR) umfasst mehr als 200 Schienenkilometer und zählt mit rund 2,45 Mio. Fahrgästen pro Tag zu den profitabelsten Schnellbahnsystemen der Welt. Die Betreibergesellschaft MTR Corporation arbeitet zurzeit am Ausbau des Bahnnetzes in der Nähe der U-Bahn-Station Hung Hom im Stadtgebiet von Kowloon. Aufgrund des beschränkten Platzes rund um diesen Gleisabschnitt musste die Baufirma dazu auf einer Länge von 400 m Teile des angrenzenden Hanges entfernen und die bestehenden Stromversorgungsleitungen neu verlegen. Der neue Verlauf dieser Leitungen führt unter der zweigleisigen Bahnstrecke hindurch und die Projektmanager suchten nach einer möglichst wenig invasiven und nachhaltigen Lösung. Fündig wurden sie bei HOBAS: Geschleuderte HOBAS GFK-Rohre De 1026, SN 320000 wurden in einer Tiefe von 2,3 m als Schutzrohre für die Starkstromleitung unter dem Doppelgleis vorgetrieben. Dank ihrer nichtleitenden Eigenschaften und der hohen Tragfähigkeit sind HOBAS Rohre für diese speziellen Einsatzbedingungen optimal geeignet.

 

Bei der Verlegung waren mehrere Herausforderungen zu bewältigen: Aufgrund des beschränkten Arbeitsbereichs am Schotterbett der Gleise musste der Startschacht relativ eng (4 x 4,5 m) ausgehoben werden. Zudem war es nicht möglich, die Rohre vor Ort zu lagern; sie mussten nacheinander auf provisorischen Schienen 50 m weit zum Vortriebsschacht gerollt werden. Da die Bahnstrecke 19 Stunden pro Tag von 5:30 bis 00:30 Uhr in Betrieb ist, konnten die Vortriebsarbeiten nur in der Nacht zwischen 1:30 und 4:00 Uhr durchgeführt werden. Die mit dem Vortrieb beauftragte Baufirma schrieb Effizienz groß, um die pro Nacht geplante Verlegeleistung in diesen 2,5 Stunden zu erfüllen. Die glatte Außenfläche und das schnelle und einfache Kupplungssystem der HOBAS Produkte erhöhten Verlegegeschwindigkeit entscheidend.

 

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse war die Errichtung eines Endschachtes nicht möglich. Stattdessen wurde der Bohrkopf nach Fertigstellung des Vortriebs in der Rohrleitung teilweise rückgebaut und durch den Startschacht herausgezogen. Nach sechs Nächten und einer Vortriebszeit von 15 Stunden konnte die Verlegung erfolgreich abgeschlossen werden.